Wirtschaftskriminalität: Zwei ehemaligen Porsche-Vorständen droht Anklage wegen Marktmanipulation

Der Sportwagenhersteller Porsche versuchte vor einigen Jahren den größeren Konkurrenten Volkswagen zu übernehmen. Dabei soll aber nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein. Die Staatsanwaltschaft vermutet Wirtschaftskriminalität und wirft zwei ehemaligen Porsche-Vorständen Marktmanipulation vor. Sie sollen mit falschen Informationen über die Übernahmepläne getäuscht haben.

Nach drei Jahren Ermittlung der Staatsanwaltschaft teilte sie mit, dass sie die Ermittlungen abgeschlossen haben und die letzten Akten der Strafverteidigung der beiden ehemaligen Vorstandsmitglieder zusenden werden. Nach einer Stellungnahme der Verteidigung, wird die Staatsanwaltschaft dann über eine Anklage entscheiden.

Die Übernahme durch Porsche scheiterte. Mittlerweile hat Volkswagen, der aktuell größte europäische Autokonzern, den Sportwagenhersteller seinerseits übernommen.

( Quelle: SPON, 04.08.2012 )

Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt & Strafverteidiger Dr. Böttner, Anwaltskanzlei aus Hamburg und Neumünster. Weitere Gerichtsentscheidungen und allgemeine Informationen zum Strafrecht und der Strafverteidigung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage.

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