Nach Unfall weggefahren – Führerschein immer weg?

Das Landgericht Aurich (LG) hat mit Beschluss vom 06.07.2012 (Az.: 12 Qs 81/12) in einer Strafsache über die Beschwerde eines 1989 geborenen Beschuldigten entschieden, bei der es in Folge des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort um die vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis ging. Im Fall ging es darum, dass der Beschuldigte mit seinem PKW abends gegen 20 Uhr an einem Bahnübergang gegen den Schrankenantrieb geprallt ist, wodurch ein Sachschaden in Höhe von über 5.000,00 EUR entstanden ist. Nachdem Gäste eines nahegelegenen Restaurants geholfen hatten, den PKW von den Bahnschienen zu bewegen, fuhr der Beschuldigte ohne weiteres davon, ohne dass Feststellungen zu seiner Person getroffen werden konnten. Sodann suchte er einen Freund auf und fuhr mit ihm sein Fahrzeug zu einer Werkstatt. Ca. 40 Minuten danach meldete er sich auf der örtlichen Polizeidienststelle und zeigte den Unfall an. Danach ging er ins Krankenhaus und danach nochmals zur Polizei und gab nach Belehrung an, dass er als verantwortlicher Fahrzeugführer den Unfall verursacht habe ...

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