Michael

Die Hinweise kamen anonym. Einmal will ein Polizeibeamter einen Tipp bekommen haben, in einem bestimmten Haus würden Drogen verkauft. Dann erschien eine Frau auf einer Polizeiwache des betreffenden Ortes. Sie bat darum, ihren Namen nicht sagen zu müssen. Was ihr großzügig gewährt wurde. Der Ex-Freund einer Freundin, sagte sie, handele mit Drogen. Dabei erwähnte sie, ein gewisser Michael im Ortsteil B. bewahre für den Dealer derzeit etwa ein halbes Kilo Marihuana auf.

Die Polizei stellte fest, dass in dem Haus, von dem der Polizist gehört hatte, ein Michael wohnt. Die Beamten entschlossen sich, mal etwas länger vor dem Haus zu parken. Klein ist das Gebäude nicht – es wohnen acht Parteien drin. Die Observation dauerte noch nicht lange, als zwei junge Männer vor die Tür kamen. Sie wurden kontrolliert. Und tatsächlich hatten doch beide einige Krümel Marihuana in den Taschen. Allerdings stritten die Betreffenden ab, in dem Haus Drogen gekauft zu haben. Aus welcher Wohnung sie kamen, wollten sie nicht sagen.

Für die Polizei ein klares Ergebnis. Sie notierte:

Die Angaben der anonymen Hinweisgeber konnten konkretisiert werden ...

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