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Polizisten fällt ein Verkehrsteilnehmer auf, der seinen PKW etwas sehr rasant bewegt, u.a. überholt er auch trotz durchgezogener Sperrlinie und Gegenverkehrs. Es wird also eine Anzeige geschrieben und der Sachverhalt (fälschlich/irrtümlich) unter der Tatbestandsnummer 105678 eingeordnet. Diese besagt:

Sie überholten bei unklarer Verkehrslage und missachteten dabei die Fahrstreifenbegrenzung (Zeichen 295/296 ). Es kam zum Unfall.

Kostenpunkt immerhin 300.- Teuro nebst einem Monat Fahrverbot.

Dumm nur, dass von einem Unfall ansonsten nicht die Rede war. Das fiel der Bußgeldstelle dann doch auf - allerdings auch erst, nachdem eine entsprechende Anhörung bereits versandt war. Also wird der Vorwurf schneidig umredigiert, auf die „nächstkleinere" Nummer 105643 (19.1.1 BKat):

Sie überholten, obwohl Sie nicht übersehen konnten, dass während des gesamten Überholvorgangs eine Behinderung des Gegenverkehrs ausgeschlossen war. Sie folgten nicht der durch Pfeile vorgegebenen Fahrtrichtung (Zeichen 297) und gefährdeten dadurch Andere ...

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