Peitsche statt Zuckerbrot – Musikindustrie fährt weiter harten Kurs gegen Filesharer

Durch eine Datenpanne – oder eine gezielte Indiskretion – ist ein internes Papier der Musikindustrie-Lobby IFPI im Internet einsehbar gewesen. Torrentfreak fand es und machte den Inhalt bekannt.

In dem Dokument skizziert Mumith “Mo” Ali, der Chef-Piratenjäger des IFPI (International Federation of the Phonographic Industry) die Strategie, mit welcher die Musiklobby in Zukunft gegen Urheberrechtsverletzungen im Internet vorgehen solle.

Offenbar denkt die Musiklobby noch nicht einmal über alternative Modelle nach, welche in Zukunft ohne juristischen Zwang das Einkommen von Kreativen sichern könnten, wie sie etwa bei uns von der Piratenpartei und anderen bereits vorgeschlagen wurden. Vielmehr wird auf harte Bandagen, Zwang und rechtlich fragwürdige Strategien gesetzt.

In dem Papier nennt Ali zunächst die größten Bedrohungen für den Profit der Musikindustrie: Filehoster, P2P-Netze, Zahlungs- und Zugangsanbieter, Werbenetzwerke sowie unautorisierte MP3-Seiten. Ebenfalls darin zu finden ist eine Top Ten der Filehoster, in der sich Namen wie Filesonic, Wupload, Fileshere, 4shared und auch Rapidshare finden ...

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