Commerzbank zieht sich aus der Schiffsfinanzierung zurück

Nicht nur sinkende Charterraten und eine eingetrübte Konjunktur machen der Schifffahrtsbranche zu schaffen. Nun zieht sich auch die Commerzbank AG aus ihrem Geschäftsfeld �Schiffsfinanzierungen� zurück. Für Schiffsfonds wird es dadurch schwerer, erforderliche Anschlussfinanzierungen zu erhalten. Dies kann sich auch für deren Anleger teuer auswirken. Die Commerzbank AG hat Ende Juni 2012 mitgeteilt, ihr Geschäftsfeld �Schiffsfinanzierungen� in das neue Abbausegment �Non Core Assets� (NCA) zu überführen. Der Schiffsfinanzierung kommt daher keine zentrale Bedeutung mehr zu. Vielmehr ist zu erwarten, dass die Commerzbank AG bestehende Finanzierungen auslaufen lässt und bei problematischen Schiffskrediten erforderliche Sanierungen künftig nicht mehr unterstützt. Für viele Anleger kommt diese Kehrtwende zur Unzeit. Denn ihre Schiffsbeteiligungen haben ohnehin schon mit erheblichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Die schwache konjunkturelle Lage hat Charterraten in den Keller gezogen. Zahlreiche Schiffsfonds sind daher derzeit nicht mehr in der Lage, Zins- und Tilgungsraten für die finanzierenden Banken zu erwirtschaften ...Zum vollständigen Artikel


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