2C_482/2011: Neues zur Besteuerung von ausserhalb des Sitzkantons erzieltem Liegenschaftenertrag (amtl. Publ.)

Die Beschwerdeführerin ist eine Genossenschaft mit Sitz im Kanton Zürich. Mitglied der beschwerdeführenden Genossenschaft ist die Gesellschaft Y. mit Sitz im Kanton NE. Ebenfalls im Kanton NE hat die Beschwerdeführerin zwei Liegenschaften, die an Y. vermietet werden. In der Steuerperiode 2004 hat die Beschwerdeführerin in ZH einen Beteiligungsabzug von 134% geltend machen können (Beteiligungsertrag von ca. CHF 75 Mio. gegenüber gesamten Reingewinn von ca. CHF 56 Mio.). Die Steuerbehörden des Kantons NE veranlagten bei der Beschhttp://www.blogger.com/img/blank.gifwerdeführerin einen Immobilienertrag von CHF 2.47 Mio. und besteuerten diesen. Die Beschwerdeführerin rügte eine Verletzung des Schlechterstellungsverbots gemäss BV 127 III. Der Kanton NE dürfe den (unbestrittenen) Immobilienertrag aus den Kapitalanlageliegenschaften nicht besteuern, da die Beschwerdeführerin sonst schlechter gestellt wäre, als wenn Sitz und die betreffenden Immobilien im selben Kanton wären. Die NE Behörden wiesen die Begehren ab, das BGer hiess dagegen die Beschwerde im Entscheid gut. Unter Verweis auf seine neuere Praxis entschied das BGer, dass das Schlechterstellungsverbot im Zusammenhang mit ausserkantonalen Immobilienerträgen nicht auf Fälle von Ausscheidungsverlusten beschränkt sei.
(E. 4.3) Il est vrai en l'espèce que la recourante ne subit pas de pertes de répartition ...
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