Muss man jetzt auch Schuhe verpixeln?

Um die Veröffentlichung von Fotos, auf denen Personen zu sehen sind, gibt es ja immer wieder Streit. Daher ist es in vielen Fällen angeraten, die dargestellte Person unkenntlich zu machen, um ihre Persönlichkeitsrechte nicht zu verletzen - denn die könnte sonst Schadensersatz verlangen. Früher machte man das mit schwarzen Balken über den Augen, heute häufig durch Verpixelung der Gesichter. Verstöße können teuer werden Doch manchmal genügt es nicht, die Gesichter zu verpixeln. Das musste unlängst die Boulevard-Zeitung tz erfahren. Die hatte nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung über ein "Sex-Phantom" berichtet und dabei auch auf Bilder zurückgegriffen, die vom Facebook-Account seiner Freundin stammten. Die Gesichter der beiden wurden brav verpixelt - nicht jedoch die wohl recht auffälligen Schuhe der Freundin. Es kam, wie es kommen musste: Als die Freundin zum Prozess des "Sex-Phantoms" kam, hatte sie zufällig dieselben (auffälligen) Schuhe an - und wurde prompt von einer Zuschauerin erkannt und bloß gestellt. 1.200,- Euro muss die tz ihr jetzt zahlen. Denn sie sei nicht in ausreichendem Maße unkenntlich gemacht worden ...Zum vollständigen Artikel

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