Julian Assange: Schweden lehnt Kompromiss ab

Gestern noch hatte der Außenminister von Ecuador, Ricardo Patino im Fall Julian Assange zur Vermittlung angeregt und angeboten, dass der Wikileaks-Gründer in London in der Botschaft von Ecuador befragt werden könnte von schwedischen Ermittlern, doch wurde diese Option von Schweden nun abgelehnt.

Diese Entscheidung könnte sich jedoch positiv für Julian Assange auswirken. Eventuell erhöht dieses seine Chancen bei dem Asylantrag, welchen er vor wenigen Wochen gestellt hat. Derzeit findet er in eben jener Botschaft in London zuflucht.

Assange steht unter dem Verdacht, in Schweden zwei Frauen vergewaltigt zu haben. Im Fall eines Prozesses in Schweden droht ihm die Auslieferung an die USA. Dort könnte der 41-jährige Australier wegen seiner Mitwirkung bei Wikileaks angeklagt werden und sogar im schlimmsten Falle die Todesstrafe erhalten.

( Quelle: n-tv, 1.08.2012 )

Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt & Strafverteidiger Dr. Böttner, Anwaltskanzlei aus Hamburg und Neumünster. Weitere Gerichtsentscheidungen und allgemeine Informationen zum Strafrecht und der Strafverteidigung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage.

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