Freisprüche eines Bundestagsabgeordnetenkandidaten vom Vorwurf sexueller Übergriffe

Immer wieder hört man von sexuellen Übergriffen am Arbeitsplatz. In den meisten Fällen ist etwas Wahres an den Vorwürfen der Belästigung dran. Doch nicht selten sehen Frauen es als letzte Chance, einen Missbrauch vorzutäuschen, um beispielsweise ihren Job nicht zu verlieren. Auch im zugrunde liegenden Fall ging es um genau eine solche Sache.

Bundestagsabgeordnetenkandidat soll Wahlkampfhelferin sexuell genötigt haben

Der Angeklagte bewarb sich gerade um die Position als Bundestagsabgeordneter, als ihn die Nebenklägerin S. R. beschuldigte, an ihr am 6. April des Jahres 2009 sexuelle Nötigung begangen zu haben. Die Nebenklägerin war Wahlkampfhelferin des Angeklagten und hatte mit diesem im Jahr 2008 ein sexuelles Verhältnis. Sie hoffte, dass sie als seine wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig sein könnte, wenn dieser den Posten des Bundestagsabgeordneten inne hat. Selbst nachdem der Angeklagte die angebliche Tat begangen hatte, arbeitete sie weiterhin mit ihm. Ihre Hoffnung auf einen Job als seine wissenschaftliche Mitarbeiterin zerschlug sich nach kurzer Zeit und der Angeklagte bezahlte sie für ihre bisherige Arbeit nicht mehr. Daraufhin warf sie ihm sexuelle Nötigung vor ...

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