Übergriff in die Privatsphäre des Arbeitnehmers können zulässig sein

Ein Arbeitgeber fand auf dem betrieblichen PC in privaten Chatprotokollen eines Mitarbeiters Hinweise, mit denen er ein Vermögensdelikt zu Lasten der Firma beweisen konnte. War dieser „Übergriff“ in die Privatsphäre gerechtfertigt? Ja, sagt das LAG Hamm in einem aktuellen Fall. Ein Arbeitnehmer hatte gegen seinen Arbeitgeber ein Vermögensdelikt begangen. In der Folge wurde dem Mitarbeiter gekündigt. Nach Ausspruch der Kündigung fand der Arbeitgeber auf dem betrieblichen PC private Chatprotokolle des Mitarbeiters. Mit den Inhalten dieser Protokolle konnte der Arbeitgeber das gegen ihn begangene Vermögensdelikt nachweisen.

Fraglich war, ob dieses Vorgehen des Arbeitgebers rechtmäßig war, ob e die beweise auch verwerten durfte. Denn grundsätzlich geht den Arbeitgeber die private Korrespondenz des Mitarbeiters nichts an. Es kann sich um einen Verstoß gegen das Fernmeldegesetz und Datenschutzregeln handeln ...

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