Verlieren ist erlaubt

Olympia hat einen Skandal. Nein, es wurde nicht gedopt, zumindest geht es bei dem Skandal nicht um Doping. Aber Chinesen sind trotzdem darin verwickelt. Zwei Badmintonspielerinnen sollen in der Doppelkonkurrenz absichtlich verloren haben. Mittlerweile mussten die Spielerinnen sich entschuldigen, eine hat sogar angekündigt, sich ganz aus dem Sport zurückzuziehen. Aber seit wann ist es unsportlich, zu verlieren? Muss man denn zwingend immer gewinnen wollen? Hintergrund ist natürlich das Reglement, das eine Gruppenphase vorsieht, in der man sich neben anderen für die Endrunde qualifizieren kann. Und da guckt man halt vorher schon mal, wer einem so bevorsteht, wenn man Erster wird - und wird dann vielleicht doch lieber nur Zweiter ...Zum vollständigen Artikel

Fussball WM - Skandale [1] Nichtangriffspakt von Gijón 1982

Zum Skandal der Vorrunde wurde das abschließende Gruppenspiel zwischen Deutschland und Österreich, das auch als Nichtangriffspakt von Gijón bekannt wurde. Beiden Mannschaften genügte ein knapper Sieg Deutschlands, um in die Zwischenrunde zu kommen. Nach dem 1:0 für Deutschland durch Horst Hrubesch in der elften Minute stellten beide Mannschaften alle ernsthaften Angriffsbemühungen ein. Der Einzug beider Mannschaften in die Zwischenrunde hatte einen faden Beigeschmack, da durch diese Absprache die überraschend stark aufspielende Mannschaft aus Algerien aus dem Turnier hinausgeworfen wurde. Nach diesem Spiel wurden die Regeln bei Welt- und Europameisterschaften so geändert, dass die beiden letzten Spiele einer Gruppe zur gleichen Zeit angepfiffen werden.


  • Olympia-Skandal: Badminton-Teams wollten absichtlich verlieren

    spiegel.de - Beim olympischen Badminton-Turnier ist es zu einem Eklat gekommen: Ein chinesisches und ein südkoreanisches Duo schlugen absichtlich ins Aus und ins Netz, um die Partie zu verlieren. Sie erhofften sich dadurch einen einfacheren Gegner in der K.o.-Runde.

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