The road to hell (XXXIII): Wenn sich der Rechtssuchende als Reporter ausgibt

Es ist offensichtlich eine neue Masche geworden. Der Rechtssuchende verspürt reduzierte Motivation, für die qualifizierte Auskunft eines Rechtsanwalts zu zahlen, und kleidet sich in das Gewand eines Mitarbeiters einer bekannten Zeitschrift oder eines TV-Magazins. Der gewünschte Anwalt wird sodann telefonisch kontaktiert und um ein Fernsehinterview gebeten. Im Rahmen der Anfrage werden dann schon einmal vorab “ein paar Fragen” abgehandelt, wenig zufällig gerade die, bei denen der Schuh des Rechtssuchenden arg drückt. Sie meinen “Dumm ist nur der Rechtsanwalt, der diese Fragen beantwortet”? Im Gegenteil: Dumm ist (es für den Anrufenden) nur, wenn der Rechtsanwalt diese Fragen beantwortet.

Der Bundesgerichtshof prägte durch seine frühere Rechtsprechung unter Juristen das bonmot “Dulde und liquidiere” ...

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