Tattoo-Verbot bei der Polizei?

Fast jeder zehnte Deutsche ist tätowiert – Tendenz steigend. Tattoos sind inzwischen gesellschaftlich akzeptiert. Für viele ist es Ausdruck von Individualität und Persönlichkeit. Früher dem klassischen Szene-Publikum vorbehalten, ist das Spektrum derjenigen, die sich tätowieren lassen, heute sehr viel breiter. Das kann allerdings fatale Folgen haben, wenn man in den Polizeidienst möchte. Tattoos an sichtbaren Körperstellen wie auf Händen, Unterarmen oder im Nacken sind in vielen Bundesländern ein Ausschlusskriterium für den Polizeidienst. Das sogenannte Mäßigungsgebot verbietet Tattoos an sichtbaren Körperstellen. Die Begründung: Polizisten sind Repräsentanten des Landes, das äußere Erscheinungsbild und das Auftreten tragen entscheidend dazu bei. Nun hat sich ein Bewerber aus Nordrhein-Westfalen gegen eine entsprechende Regelung gewehrt – und das mit Erfolg.

Großflächige Tätowierungen sind nach dem – allerdings noch nicht rechtskräftigen – Beschluss des Verwaltungsgerichts Aachen kein Grund, Bewerber für den Polizeidienst von vornherein abzulehnen ...

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