Schwerer Raub, § 250 StGB

Das Landgericht Düsseldorf hat die Angeklagten wegen schweren Raubes in 2 Fällen gemäß § § 250 Absatz II Nr. 1 StGB jeweils zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 6 Jahren verurteilt.

Auf Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren ist zu erkennen, wenn der Täter oder ein anderer Beteiligter am Raub bei der Tat eine Waffe oder ein anderes gefährliches Werkzeug verwendet. So lautet § 250 Absatz II Nr. 1 StGB.

Die Angeklagten waren mit der Verurteilung nach Absatz 2 des schweren Raubes nicht einverstanden, weil die Opferzeugin das Teppichmesser, welches die Täter bei sich führten, nicht gesehen hatte. Gleichwohl gab sie aber aufgrund der von ihr als gefährlich und bedrohlich eingeschätzten Situation die Handtasche heraus, aus welcher sich die Angeklagten das Portemonnaie mit 50 € Bargeld, Kredit- und EC-Karten und Ausweispapieren entnahmen.

Unter diesen Umständen lag aber eine Verurteilung nach § 250 I Nr. 1a StGB wesentlich näher als nach Absatz 2 ...

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