Erfolgreiche Revision vor dem OLG Brandenburg

Gegen meinen Mandanten läuft ein Strafverfahren wegen Betrug und Urkundenfälschung sowie fahrlässiger Trunkenheit im Straßenverkehr. Er hatte bei einem Versandhaus unter dem Namen seiner Großmutter Waren bestellt und dann Unterschriften auf den Formularen der Bank für die Überweisung von knapp 200,- Euro gefälscht. Außerdem war er mit 1,8 Promille Blutalkoholkonzentration auf dem unter falschen Namen bestellten Fahrrad im Straßenverkehr gefahren.

Noch dazu hat er ein ellenlanges Vorstrafenregister und stand in dieser Zeit unter laufender Bewährung, wobei er diese Taten nur wenige Monate nach der Verurteilung zu einer Bewährungsstrafe beging. So weit, so schlecht also …

In der Zwischenzeit hatten sich in seiner Lebensverhältnisse aber deutlich gebessert und stabilisiert: er hat eine Festanstellung gefunden und geht einer geregelten Beschäftigung nach, außerdem lebt er nun auch mit einer neuen Lebensgefährtin zusammen und hatte die 200,– Euro bereits unmittelbar nach der Tat an seine Großmutter zurückbezahlt.

Ich riet meinem Mandanten daher zu einem Geständnis, um die kleine Chance zu nutzen, in dem Strafverfahren eine Strafaussetzung zur Bewährung zu bekommen ...

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