was is´n da kausal?

Es ist heiß draußen. Sehr heiß. Das Auto behauptete vorhin 33°. Das erschwert ja das Denken ein wenig. Daher hier für alle Arbeitsunfälle der Terminsbericht des BSG vom 24.7.2012. Zum Mitdenken. Man lernt dabei, dass Testfahrer mit 295 Sachen durch die Leitplanke donnern, gegen einen Baum knallen und sich dabei lediglich die Halswirbelsäule verstaucht. Ob auf dem Wrack ein Stern oder ein Pferd zu sehen war, kann ich leider nicht mitteilen. Und fragen Sie mich nicht wie das ist mit knapp 300. Der französische Hersteller, der meinen Pampersbomber geschraubt hat, baut sowas nicht. Ach so: Falls Sie heute schon so richtig zusammengefaltet wurden. Machen Sie sich nicht zu viel draus. Das Gefühl ist dem 10. Senat des LSG in Stuttgart nicht ganz fremd. Und das ist auch der Grund, warum Landessozialgerichte so ungern Revisionen zulassen.
1) Die Revision der Beklagten führte zur Aufhebung des Beschlusses des LSG und zur Zurückverweisung des Rechtsstreits an dieses Gericht. Umstritten war, ob der Arbeitsunfall, den der Kläger nach bindender Feststellung der Beklagten am 3.7.2005 als Testfahrer eines deutschen Automobilherstellers erlitten hatte, als weiteren Erstschaden auch einen Bandscheibenvorfall zwischen den Halswirbelkörpern C 6/7 umfasste. Hingegen ging es dabei nicht um eine Folge des Arbeitsunfalls (Unfallfolge), wie das SG ausgeurteilt und das LSG bundesrechtswidrig nicht abgeändert hat. Denn jeder abgrenzbare Gesundheitsschaden, der bei natürlicher Betrachtung im engen zeitlichen Zusammenhang mit anderen Gesundheitsschäden auftritt, die gleichfalls durch Einwirkungen rechtlich wesentlich verursacht wurden, die ihrerseits durch dieselbe Verrichtung einer versicherten Tätigkeit rechtlich wesentlich verursacht wurden, ist ein Gesundheitserstschaden ...
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