Werklohnforderung – Wann steht eine möglicherweise fehlende Abnahme der Fälligkeit des Werklohnanspruchs nicht entgegen?

Klagt ein Werkunternehmer nach § 631 Abs. 1 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) auf Entrichtung des (restlichen) Werklohns aus einem zwischen den Parteien geschlossenen Werkvertrag, ist eine Abnahme der Werkleistung als Voraussetzung der Fälligkeit des Werklohnanspruchs (vgl. §§ 640, 641 Abs. 1 Satz 1 BGB ) dann nicht mehr erforderlich,

wenn entweder sich der Auftraggeber gegen die Werklohnforderung allein mit auf Geldzahlung gerichteten Gewährleistungsansprüchen verteidigt, aber keine Nacherfüllung mehr verlangt, da in diesem Fall ein Abrechnungsverhältnis zwischen den Parteien eingetreten ist oder wenn Mängel, die zur Begründung einer Abnahmeverweigerung herangezogen worden sind, zwischenzeitlich anderweitig behoben worden sind oder (angesichts des Umfangs der Mangelbeseitigungsmaßnahmen, insbesondere der Höhe der Mängelbeseitigungskosten, der Auswirkung der Mängel auf die Funktionsfähigkeit der Gesamtwerkleistung und dem Maß der Beeinträchtigung) nur unwesentliche Mängel ...Zum vollständigen Artikel


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