Schadenersatz nach einem Verkehrsunfall trotz absoluter Fahruntüchtigkeit

Schadenersatz nach einem Verkehrsunfall

trotz absoluter Fahruntüchtigkeit

Kommt es zu einem Verkehrsunfall, bei dem einer der Beteiligten absolut fahruntüchtig ist, bedeutet dies keineswegs automatisch, dass dieser auf seinem Schaden (komplett) sitzen bleibt.

Bei einem Unfall im Straßenverkehr ist nach § 17 der Straßenverkehrsordnung (StVO) eine Haftungsabwägung durchzuführen. Dabei können nur solche Umstände Berücksichtigung finden, die sich erwiesenermaßen auf den Unfall ausgewirkt haben. Dies gilt auch für die alkoholbedingte Fahruntauglichkeit. Sie ist nur dann zu berücksichtigen, wenn positiv feststeht, dass sie für den Unfall ursächlich oder zumindest mitursächlich gewesen ist.

Unser Mandant war gegen 14.00 Uhr in einen Unfall verwickelt. Eine um 16.01 Uhr entnommene Blutprobe ergab eine Blutalkoholkonzentration von 1,2 Promille. Zum Unfallzeitpunkt lag also absolute Fahruntüchtigkeit, die immer dann gegeben ist, wenn 1,1 Promille oder mehr vorgelegen haben, vor ...

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