Herstellung einer Verknüpfung zwischen den Handelsregistern in der EU

Eine Richtlinie vom 13.6.2012(2012/17/EU) zur Änderung der Richtlinie 86/666 des Rates sowie der Richtlinien 2005/56/EG und 2009/101/EG des Europäisches Parlaments und des Rates in Bezug auf die Verknüpfung von Zentral-, Handels- und Gesellschaftsregistern wurde im Bereich Europarecht am 16.6.2012 im EU-Amtsblatt veröffentlicht.

In den Mitgliedstaaten der Europäischen Union bestehen Handelsregister, die unterschiedlich auf nationaler, regionaler sogar teilweise kommunaler Ebene funktionieren. Alle Handelsregister ermöglichen allerdings den Zugang zu Informationen über die Gesellschaften und deren Prüfung.

Vorangehende europäische Richtlinien haben über mehrere Jahre im Europarecht den Zugang Dritter zu offiziellen Informationen über die in der EU niedergelassenen Gesellschaften als Ziel gehabt. Die Europäische Union ist mit der neuen Richtlinie einen weiteren Schritt gegangen, indem sie ein System der Vernetzung der Handelsregister der Mitgliedstaaten eingerichtet hat.

Die Umsetzung der Richtlinie wird den Zugang zu einigen Informationen über die in Europa angesiedelten Gesellschaften durch einen grenzüberschreitenden elektronischen Zugriff vereinfachen.

Jeder Mitgliedstaat hat eine Datenschnittstelle zu entwickeln, um jedes Register mit einer europäischen zentralen Plattform zu verknüpfen ...

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