Google Inc. unterliegt im UDRP Verfahren um “oogle.com”

Google hat ein UDRP-Verfahren – ein Verfahren zur Schlichtung von Domainstreitigkeiten - angestrengt, um die Übertragung der Domain “oogle.com” zu erwirken – ohne Erfolg.

Das Scheidsgericht sah keine Anhaltspunkte für die erforderliche Bösgläubigeit (“in bad faith”) der Domainregistrierung und entschied zu Ungunsten von Google. Zu dem sei auch maßgeblich gewesen, dass „oogle.com“ bereits im Februar 1999 registriert worden ist, als Google weder eigene eingetragene Marken hatte noch besonders hohe mediale Bekanntheit besaß. Der Domaininhaber hat geltend gemacht, dass die Domain zum Zeitpunkt der Registrierung dem Alias des Programmierers Justin Tunney entsprach, mit dem eine Zusammenarbeit bestanden hatte.

Nicht thematisiert wurde hingegen, ob zwischen oogle.com und den Marken der Google Inc. Identität oder Verwechslungsgefahr besteht, und ob der Domaininhaber möglicherweise auch ein berechtigtes Interesse oder eigene Rechte an dem Domainnamen hat.

Zuvor hat Google Inc. bereits erfolgreich 750 Domainnamen eingeklagt ...

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