Geschlossene Fonds: Verjährung von Schadenersatzansprüchen von Anlegern

Die Verjährung von Schadenersatzansprüchen bei geschlossenen Fonds (Schiffsfonds, Immobilienfonds, Medienfonds, Windparkfonds etc.) erfordert grundsätzlich eine eingehende Prüfung der Sach- und Rechtslage und ist teilweise äußerst kompliziert. Die nachfolgende Darstellung kann daher nur eine erste Orientierung bieten und vermag eine Prüfung im Einzelfall nicht zu ersetzen. Schadenersatzansprüche wegen fehlerhafter Beratung gegen Anlageberater, beratende Banken und Sparkassen sowie Gründungsgesellschafter der Fonds verjähren nach den allgemeinen Verjährungsregeln Schadenersatzansprüche verjähren danach drei Jahre nach Ablauf des Jahres, in dem der Anleger Kenntnis von der Falschberatung und den einzelnen Beratungsfehlern erlangt hat oder hätte erlangen müssen.
Beispiel: Beratung 31.5.2005 - Anleger erkennt Falschberatung am 27.8.2009 - Verjährung 31.12.2012.
Dabei ist jeder Beratungsfehler gesondert zu betrachten und hat seine eigene Verjährung.
Beispiel: Beratung 31.5.2005 Anleger erkennt Falschberatung bezüglich "sicherer regelmäßiger Ausschüttungen" am 27.8.2008 - Verjährung 31.12.2011 Anleger erkennt Falschberatung bezüglich "Rückforderung von Ausschüttungen" am 22.09.2009 - Verjährung 31.12.2012 ...
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