Kino-Massaker: Kündigte der mutmaßliche Täter die Tat an?

Wie einige US-Medien nun berichteten, habe der mutmaßliche Amokschütze im Kino in Aurora möglicherweise die Tat wenige Tage zuvor angekündigt. So soll der 24-jährige James H. ein Paket mit einem Notizblock an einen Psychiater der medizinischen Fakultät der Uni geschickt haben. Dieser Notizblock soll Skizzen enthalten von Strichmännchen mit Waffen. Genaue Details dazu sind unter Verschluss gehalten.

Derzeit wird noch darüber spekuliert, wann genau das Päckchen zugestellt wurde. Zwar wurde das Paket am vergangenen Montag und somit knapp drei Tage nach dem blutigen Amoklauf mit zwölf Toten nahe Denver gefunden, jedoch soll es nach Medienberichten mehr als eine Woche auf der Poststelle gelegen haben. Hätte die Tat und somit die Ermordung von 12 Menschen also verhindert werden können?

Des Weiteren soll sich James H. nun in einem anderen Gefängnisteil befinden zum Schutz. Aufgrund seines Verhaltens gegenüber Wächtern und seiner Haltung im Prozess muss er nun geschützt werden. So soll er unter anderem eine kugelsichere Weste tragen.

( Quelle: sueddeutsche.de, 26..07.2012 )

Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt & Strafverteidiger Dr. Böttner, Anwaltskanzlei aus Hamburg und Neumünster. Weitere Gerichtsentscheidungen und allgemeine Informationen zum Strafrecht und der Strafverteidigung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK