HCI Warnow Vaquita - Wohl und Wehe des Fonds hängt allein von der Bank ab

Anleger sollten dringend ihre Ansprüche prüfen lassen Mit Rundschreiben vom 9. Februar 2012 wurden die Anleger der Schifffahrtskontor Warnow GmbH & Co. KG MS "Warnow Vaquita" informiert, dass der Fonds seinen Tilgungsverpflichtungen nicht nachkommen kann. Zuvor war bereits ein Tilgungsaussetzungsabkommen ausgelaufen. Bedingung für die seitens der Bank angebotene Stundung von zwei Quartalstilgungen war, dass die Gesellschafter entsprechende Liquidität bereitstellen. Die Geschäftsführung hat das als offenbar undurchführbar bezeichnet und - außer den Anleger darüber zu berichten - nicht einmal den Versuch unternommen. Daher forderte die Bank ein Gutachten über die Fortführungsprognose, das jedoch negativ ausfiel. Konsequenzen daraus wurden offenbar nicht gezogen, sieht man einmal davon ab, dass die Geschäftsführung offenbar die alleinige Entscheidung bei der finanzierenden Bank sah. In einem Rundschreiben vom 25. Mai 2012 werden die Anleger darüber unterrichtet, dass ein Restrukturierungskonzept in Auftrag gegeben sei und die Geschäftsführung sich über dessen Rahmenbedingungen mit der Bank in Verhandlungen befände. Geschuldete Tilgungsraten können nach wie vor nicht geleistet werden Mittlerweile muss die Bank die Stundung der dritten Quartalsrate 2012 hintereinander dulden, weil die Gesellschaft nicht zahlungsfähig ist. ("Der Gesellschaft steht in diesem Jahr keine Liquidität zur Verfügung, um die volle planmäßige Jahrestilgung von rd. 1,5 Mio. USD zu leisten.") War die Konzeption überhaupt tragfähig? Nicht nur, dass das Schiff nach der Anfangscharter von Beginn an keine gesicherte Beschäftigung hatte. Nun rächt sich auch, dass die Finanzierung - vermutlich zur Verbesserung der prognostizierten Gewinne - zu einem erheblichen Teil (25%) in Yen aufgenommen wurde und auf Kursabsicherungsgeschäfte verzichtet wurde. Jetzt schlummern "bisher nicht realisierte Währungsverluste von rd. 1,88 USD" (Anm. fehlt da das Wörtchen "Mio."?) in den Büchern ...Zum vollständigen Artikel


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