Was passiert mit den Überstunden, wenn es keine schriftliche Vereinbarung gibt – Das BAG hat diese Frage jetzt beantwortet

Im vorliegenden Fall begehrte der Kläger von der Beklagten, die einen Buslinienverkehr betreibt und bei der der Kläger als Fernfahrer tätig ist, eine Überstundenvergütung für einen längeren Zeitraum. Hierbei hat der Kläger argumentiert, dass sämtliche Stunden als Überstunden zu vergüten sind, die er über die 40-Stunden-Woche hinaus abgeleistet hat. Da ein schriftlicher Arbeitsvertrag zwischen den Parteien nicht vereinbart wurde, hat das Arbeitsgericht eine 48-Wochenstundenzahl zugrunde gelegt und nicht eine 40 Stunden Woche, wie vom Kläger begehrt.

Doch auch dieser Regelung hat das Bundesarbeitsgericht widersprochen. Vielmehr führt das Gericht aus, dass bei einer fehlenden wirksamen Vergütungsregelung die Bestimmungen des § 612 Abs. 1 BGB vorzuziehen sind ...

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