Versteckte 303.700 Mark im Kachelofen sind kein Schatz

Wie gewonnen, so zerronnen – der neue Eigentümer eines Hauses in Düsseldorf muss in einem Kachelofen gefundene Geldbündel von insgesamt 303.700,00 DM (145.946,00 €) wieder abgeben. Denn bei dem im Ofen versteckten Geld handelt es sich nicht um einen Schatzfund, urteilte am Freitag, 27.07.2012, das Landgericht Düsseldorf (AZ: 15 O 103/11). Damit können sich die Nachkommen der ehemaligen Hauseigentümerin über einen unverhofften Geldsegen freuen.

Der Finder des Geldes hatte 2008 ein Mehrfamilienhaus im Düsseldorfer Stadtteil Gerresheim gekauft. Bei Renovierungsarbeiten entdeckte er in einem eingemauerten Kachelofen zwei Stahlkassetten. Darin befanden sich insgesamt 303.700,00 DM in Banknoten, teilweise mit Banderolen aus den Jahren 1971 bis 1977. Doch die Freude über den vermeintlichen Schatzfund währte nicht lange.

Denn das Landgericht konnte das Geld der ehemaligen Eigentümerin des Mehrfamilienhauses zuordnen. Die Frau hatte bis zu ihrem Tod in dem Haus bis 1993 gewohnt ...

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