Gute Zeiten für die harten Kriminellen

„Die Bekämpfung der Kriminalität in Nordrhein-Westfalen steht vor dem Kollaps“ – mit diesem Fazit hat sich der Chef der Duisburger Kriminalpolizei jetzt in den Ruhestand verabschiedet. Der 65-jährige Rolf Jaeger zieht nach Jahrzehnten Polizeiarbeit eine bittere Bilanz: „Der gesetzliche Auftrag der Kripo zur Strafverfolgung steht nur noch auf dem Papier.“

Kripo und Staatsanwaltschaften stünden „am Rand ihrer Handlungsfähigkeit“. In einem Gastbeitrag für die nordrhein-westfälische Richterzeitung gibt Jaeger der Politik die Schuld dafür, dass „der Krug schon lange gebrochen ist“. Viele Fest­nahmen, so sagt er, Durchsuchungen, Sicherstellun­gen, das Abhören von Telefonaten kriminellen Inhalts, viele Finanzermittlungen, „werden aus Personalmangel unterlassen“ ...

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