Fundstück: “Misserfolge von IT-Großprojekten der öffentlichen Verwaltung” an der Universität Bayreuth

Öffentliche IT-Großprojekte genießen bekanntlich nicht den besten Ruf: Ob Toll Collect, ELENA oder die elektronische Gesundheitskarte – selten lief es so, wie es die Planer ersonnen hatten. Dabei beschränkt sich die bedenkliche Liste keinesfalls auf Projekte des Bundes, wie z.B. das Beispiel der verpatzten Einführung der elektronischen Akte in Berlin zeigt. Dass offenbar mehr dran ist, als nur der schlechte Ruf, zeigt sich am aktuellen Studienprogramm der Universität Bayreuth. Im Angebot für das WS 2012/2013: „Misserfolge von IT-Großprojekten der öffentlichen Verwaltung”.

Das Hauptseminar ist am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik von Prof. Dr. Torsten Eymann an der Universität Bayreuth angesiedelt, vorausgesetzt werden vertiefte Kenntnisse der Wirtschaftsinformatik. Im Kursprogramm soll auch der Vergleich zu IT-Großprojekten der Privatwirtschaft gezogen werden, ebenso mit dem europäischen Ausland ...

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    morgenpost.de - 73 Leser - Kürzere Verfahren, schnelle Bearbeitung – mit der Einführung der elektronischen Akte bei der Staatsanwaltschaft wollte die Justiz den Schritt in das 21. Jahrhundert schaffen. Doch das Projekt wurde jetzt abrupt gestoppt - nach Ärger mit der Softwarefirma. Bislang hat Berlin dafür acht Millionen Euro ausgegeben.

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