Bizarr: Ein wahrer Run auf Schusswaffen nach dem Amoklauf von Aurora

Da sollte man meinen, dass Vorfälle wie der Amoklauf in einem Kino in Aurora die Menschen in den USA dazu bringt, endlich einmal ernsthaft darüber nachzudenken, den allzu leichten Zugang zu Waffen bis hin zu automatischen Schnellfeuergewehren einzuschränken. Immerhin stirbt in den USA nach FBI-Angaben durchschnittlich jede Stunde ein Mensch an Schussverletzungen, das sind 8.775 Opfer jährlich – mehr als in jedem anderen zivilisierten Staat der Welt. Bei stern.de ist in einem bemerkenswerten Beitrag nachzulesen, dass zwischen 195 Millionen und 340 Millionen und Gewehre in den USA kursieren, die meisten davon wohl in privater Hand. Während einige wenige besonnene Menschen, wie etwa der als liberaler Republikaner angesehene New Yorker Bürgermeister Bloomberg, das Attentat zum Anlass nahmen, eine Verschärfung der Waffengesetze zu fordern, hält sich das Gros der politischen Elite vornehm zurück, um keine Wahlchancen zu gefährden. Der 2. Zusatz zur Verfassung von 1791 garantiert jedem US-Bürger das Recht, eine Waffe zu besitzen, und irgendwie scheint dieses Recht Teil der amerikanischen Identität zu sein ...

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