„Nur aufs Pferd setzen reicht nicht. Dann heißt es dranbleiben!“

Wenn solche Sätze fallen, weiß man als routinierter Berater, dass es ernst werden könnte. Doch worum genau geht es hier? Hören wir mal weiter rein:

Anwalt 1: „Also, schön, dass ihr zum Kick-off gekommen seid. Es ist jetzt ja klar, wer am Sonntag auf dem Case ist. Nur der first year aus M&A ist noch pending, ich kläre das aber asap. Nach der SWOT-Analyse sind wir auch gut aufgestellt. Aber wir müssen raus aus der comfort zone, um richtig gut zu performen, Männer.“

Anwalt 2: „Ja, das ist auf jeden Fall alternativlos. Aber mit dem Stichwort „Männer“ sprichst du jetzt ein heikles Thema an: Das ist definitiv nicht diversity compliant.“

Anwalt 3: „Sorry, Jungs, ich bin ein bisschen spät dran für unseren Jour fixe und muss auch gleich wieder. Mailt ihr mir bitte mal asap das Executive Summary für Sonntag? Wenn es da noch Probleme gibt: Einfach nach oben eskalieren.“

Anwalt 1: „Beyond words, wir sollten hier wirklich mal wieder die Präsenzkultur stärken. Wir müssen am Sonntag richtig performen und auch follow-ups nachlegen. Wir können uns definitiv keinen Standstill erlauben. Sind jetzt alle aufs Gleis gesetzt?”

Das klingt nach einem wirklich wichtigen Projekt. Also, nach einem sehr wichtigen Projekt. Aber worum genau geht es? Noch keine Idee? An besagtem Sonntag hört man folgendes:

Anwalt 3: „Die No-show-rate ist gut. Alle aus dem Team bis auf Merger Control sind aufgeschlagen ...

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