Kein Problem, der Digital Native erkennt das schon als Werbung

Kinder werden mit dem Internet groß und fallen auf Schleichwerbung nicht rein. Bereits die Jüngsten erkennen den Unterschied zwischen redaktionellen Inhalten und Werbung auf den ersten Blick. Diese erstaunliche Ansicht vertritt das Kammergericht.

Viele Internetauftritte schalten neben ihren redaktionellen Inhalten Bannerwerbung. Dabei darf der Werbecharakter von geschäftlichen Handlungen nicht verschleiert werden (§ 4 Nr. 3 UWG). Das Banner muss von dem Redaktionellen deutlich getrennt sein. Dies geschieht in der Regel durch die Kennzeichnung „Anzeige“. Hierdurch soll der Internetnutzer erkennen können, dass es sich bei dem Banner um Werbung handelt.

Eine solche Kennzeichnung fehlte in dem vom Kammergericht zu entscheidenden Fall ...

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