Großbritannien verschiebt erneut Entscheidung über Modalitäten der Zertifikatvergabe

Wie ein Sprecher des britischen Ministeriums für Energie und Klimawandel (Department of Energy and Climate Change, DECC) Anfang der Woche bekannt gab, wird die Entscheidung der Regierung über die "Renewable Obligation Certificates" (ROC) für den Zeitraum 2012 bis 2017 erneut vertagt. Mit einer Bekanntgabe der Neuregelungen für einzelne Technologien ist damit in jedem Fall erst nach der parlamentarischen Sommerpause zu rechnen. Ursprünglich sollte eine Entscheidung bereits im Oktober bekannt gegeben werden, scheiterte aber an Unstimmigkeiten über die Festlegung der Höhe eines ROC für die erzeugte MWh aus Wind- bzw. Photovoltaik-Projekten. Stefanie Winter / pixelio.de Dieses Zögern der Regierung lässt sich darüber hinaus durch die angestrebte Energiemarktreform, der Electricity Market Reform (EMR), erklären. Die Förderpolitik des Landes basiert bisher auf dem Renewable Obligation-System (RO), einem marktpreisbasiertem Quotensystem, und einem Einspeisetarif für Kommunen und Verbraucher für Anlagen mit einer Kapazität von unter fünf MW. Ab 2013 soll nach dem bisherigen Gesetzesentwurf nun für den Strommarkt das so genannte Contract for Difference-Modell (CfD) eingeführt und das mit den Renewable Obligation Certificates verbundene „RO-System“ nach einer Übergangszeit ablösen ...Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK