BNetzA stellt Entwurf des Szenariorahmens zum Netzentwicklungsplan 2013 zur Konsultation

Mit der Veröffentlichung des Entwurfs des Szenariorahmens zum Netzentwicklungsplan (NEP) Strom 2013 durch die Bundesnetzagentur (BNetzA) startet nunmehr der Prozess zur Feststellung des notwendigen Netzausbaus bis zum Jahr 2023 bzw. 2033. Der von den vier Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB) erstellte Entwurf des Szenariorahmens zum NEP Strom 2013 beschreibt die Bandbreite der wahrscheinlichen Entwicklung installierter Kapazitäten der erneuerbaren Energien und der konventionellen Kraftwerke sowie die Entwicklung des Stromverbrauchs in den Jahren 2023 bzw. 2033. Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com / pixelio.de Der Szenariorahmen zum NEP 2013 führt den Szenariorahmen zum NEP 2012 fort. Dabei wurde das grundsätzliche Vorgehen zur Erstellung der Szenarien aus dem vergangenen Jahr beibehalten. Verbesserungen konnten nach Ansicht der BNetzA durch eine umfangreichere Datenbasis besonders im Bereich der konventionellen Kraftwerke sowie durch die Erfahrungen aus dem NEP-Prozess 2012 erreicht werden. Dies betrifft insbesondere die Berücksichtigung dezentraler Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen mit geringer Leistung, die nun in großer Zahl erfasst werden konnten. Bei der installierten Leistung konventioneller Kraftwerke wird in allen drei Szenarien gegenüber heute von einem Rückgang ausgegangen, was zumindest teilweise durch den vollständigen Ausstieg aus der Kernenergie bis 2022 bedingt ist. Die Angaben zur bundesweit installierten Leistung bei den erneuerbaren Energien in 2023 unterscheiden sich zu den im Szenariorahmen zum NEP 2012 genehmigten Werten durch einen hohen Zuwachs von 7,1 GW für Photovoltaik und einen durchschnittlichen Zuwachs von 2,0 GW für Wind (onshore). In Bezug auf die in der EEG-Novelle vorgesehene Fördergrenze von 52 GW bei Photovoltaikanlagen wird im aktuellen Szenariorahmen davon ausgegangen, dass u. a ...Zum vollständigen Artikel


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