Krähenfuß? Oder doch eine Unterschrift? Das aktuelle Sauklauen-Urteil des BGH.

Der geschätzte Kollege M. hatte so unterschrieben, wie er das immer macht - seit Jahrzehnten. Plötzlich war das OLG damit nicht mehr zufrieden und meinte, das unter der Berufung befindliche Kunstwerk sei mangels Lesbarkeit gar keine Unterschrift. Und daher sei die Berufung nicht unterschrieben und damit nicht wirksam eingelegt. In der Tat: Jahrzehnte hinterlassen Spuren an einer Unterschrift, wie der BGH (VII ZB 36/10 v. 26.04.2012 = FamRZ 2012, 1133, Ls.) treffend ausführt:
"Sie (die Unterschrift) besteht, wie die vom Beklagten zur Akte gereichten Schriftproben zeigen, nach einem jahrzehntelangen, sukzessiven Abschleifungsprozess nur noch aus den stilisierten Überbleibseln einer Reihenfolge von Buchstaben, aus denen sich der Vor- und Nachname Rechtsanwalt M.s zusammensetzt."
Allerdings...
".. ...
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