drum befriste, wer sich ewig binde

Arbeitsrichter begrenzen Kettenverträge oder auch nicht. Das BAG (lohnenswert der Blick auf die zweite Entscheidung, danach wird man schlauer oder auch nicht) hat den Rechtsmißbrauch von der Kette gelassen. Einige unbestimmbare Wortwendungen ersetzen ja und nein. Die darf nun das LAG auswerten und dann geht der Spaß von vorne los. Viermal befristen in knapp 8 Jahren geht, 13mal in 11 Jahren ist vielleicht zu viel. Ein Sieg für die Mitarbeiterin ist das nicht. Eher ein Verständnis für die Wut. Zu Hintergründen und einiges mehr bei Reuter (das wird langsam zur Pflichtlektüre). Die Befristungen des öffentlichen Dienstes sind mehr als grenzwertig. Haushaltsmittel stellen ja ernsthaft einen Befristungsgrund dar. Man stelle sich vor, ein "normaler" Arbeitgeber könnte wirksam befristen mit der Begründung vielleicht habe er ja keine Lust dauerhaft Autos zu produzieren oder Telekommunikationsleistungen anzubieten. Aber vielleicht müsste man das mal versuchen ...Zum vollständigen Artikel


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