RFID – die alltägliche, aber unsichtbare Technik

Auch wenn wir sie oft nicht sehen oder spüren können, sie hat in unser tägliches Leben Einzug gehalten und breitet sich darin immer weiter aus. Gemeint ist die Technik der RFID. RFID ermöglicht die automatische Identifizierung und Lokalisierung von Gegenständen und Lebewesen. Die sprachlich-sperrige Abkürzung steht für „radio-frequency identification“, benannt nach der technischen Funktionsweise.

Obwohl insbesondere die Wirtschaft in immer mehr Bereichen von diesem praktischen Vehikel Gebrauch macht, wird die Technik und deren Folgen kaum in der Öffentlichkeit diskutiert. Zumindest aus Sicht von Datenschützern ist dies äußerst bedenklich.

Wie funktioniert RFID?

Das System besteht aus einem Transponder (auch „Tag“ genannt), der an einem Objekt bzw. Subjekt angebracht wird, und einem Lesegerät, das den Transponder ausliest. Das Auslesen wird durch vom Lesegerät erzeugte magnetische Wechselfelder oder durch hochfrequente Radiowellen erreicht. Bei diesem Kommunikationsvorgang wird in der Regel auch der Transponder über seine Antenne mit Energie versorgt. Das Lesegerät enthält eine Software, das den Leseprozess steuert.

Wo wird RFID aktuell eingesetzt? Deutscher Reisepass seit 01.11.2005 Deutscher Personalausweis seit 01.11.2010 Textilien und Bekleidung: z.B. Lemmi Fashion, Levi Strauss & Co., Gerry Weber Fahrzeugidentifikation mit e-Plate-Nummernschildern, z.B. für Maut-systeme Autoschlüssel (Wegfahrsperre) Ohrmarken, Implantate etc. zur Identifikation von Tieren Chipcoins, z.B. für Abrechnungssysteme Chipkarten: Zutrittskontrolle (insbes. Ticketing), Zeiterfassung, elektronische Geldbörse, z.B. in Bibliotheken, öffentlichen Verkehrsmitteln, Studierendenausweisen EC-Karten mit Funk-Bezahlsystem: z.B ...Zum vollständigen Artikel


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