Die Button-Lösung – Eine Gesetzesänderung für Onlineshops

Es bleiben nunmehr wenige Wochen, bis die Gesetzesänderung zur sogenannten „Button-Lösung in Kraft tritt. Zum 1. August werden eine ganze Reihe von Pflichten verbindlich, für die sich vor allem die Betreiber von Onlineshops sehr interessieren sollten. Grund genug für ein paar Hinweise zu den Neuerungen: Auslöser für das gesetzgeberische Eingreifen sind unter anderem als Kosten- bzw. Abofallen konzeptionierte Webseiten. Mit einem Design, dass häufig an das bekannter Anbieter angelehnt ist, wird auf diesen Internetseiten der Eindruck erweckt, Besucher könnten kostenlos Leistungen, z.B. in Form von Free- bzw. Shareware, erhalten.

Dabei befinden sich zwar Angaben zu den entstehenden Kosten auf der Webseite, diese werden aber klein und so angezeigt, dass sie neben der großen, bunten Softwarebeschreibung möglichst wenig auffallen und deshalb nicht gelesen werden.

Der Klick auf die entsprechenden Schaltflächen führt dann zum Download der gewünschten Programme, zusätzlich werden die nichtsahnenden Nutzer aber wenige Zeit später mit einer Rechnung im Briefkasten überrascht. Im beiliegenden Anschreiben bedankt sich der Webseitenbetreiber für den Abschluss eines Jahresabos, man könne nun 12 volle Monate weiter Programme herunterladen. Meist werden dafür deutlich über 100 Euro fällig.

In den meisten Fällen kommt schon nach altem Recht kein wirksamer Vertrag zustande, trotzdem zahlen viele Betroffene den Rechnungsbetrag, auch weil sie sich durch die häufig aggressive Verfolgung mit Mahnschreiben unter Druck gesetzt fühlen. Darauf hoffen die Seitenbetreiber wohl wissend, dass ihre Forderungen vor Gericht nicht durchsetzbar sind. Auch im Freundes- und Bekanntenkreis des Autors, sind in den letzten Jahren einige solcher Rechnungen aufgetaucht ...

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