Wiederholte Neuverhandlung nach Tod durch Exkorporation von Drogenbehältnissen

Im zugrunde liegenden Fall geht es um einen Arzt, der angeklagt wurde, weil er im Dezember des Jahres 2004 den 35-jährigen C., der aus Sierra Leone stammt, fahrlässig getötet haben soll. Der Tod soll in Zusammenhang mit einer Exkorporation von Drogenbehältnissen (Brechmitteleinsatz) herbeigeführt worden sein. Zunächst wurde der Angeklagte freigesprochen. Das Urteil wurde allerdings aufgehoben und an die Schwurgerichtskammer des Landgerichts Bremen zurückgewiesen. Das daraufhin gefällte Urteil stützte sich auf Feststellungen in Bezug auf die Todesursache, die vom ersten Urteil abwichen. Das Gericht schloss ein multifaktorielles Geschehen keinesfalls aus und sah keine Sorgfaltspflichtverletzung auf Seiten des Angeklagten, da die Todesfolge unvorhersehbar war ...

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