Umsonst ist nur der Tod? Weit gefehlt. Ein trauriges Stück deutsche Behördenwirklichkeit.

Ich schreibe hier ja hin und wieder einmal über Bestattungsrecht, weil mich das Thema Friedhöfe und das Drumherum interessiert. Im Blog sozialrechtsexperte bin ich nun auf eine Geschichte gestoßen, die ich fast nicht glauben wollte: Da werden einem Fernsehbericht zufolge in Nordrhein-Westfalen Leichen von armen Menschen offenbar ohne Wissen ihrer (oftmals ebenso mittellosen) Angehörigen außer Landes geschafft, dort kostengünstig in einem Krematorium eingeäschert und die Asche dann direkt beim Krematorium in alle Winde verstreut. Ein klarer Gesetzesverstoß, ist doch im Bestattungsgesetz NRW (wie auch in denen anderer Bundesländer) geregelt:
"Leichen müssen auf einem Friedhof bestattet werden." § 14 Absatz 1 Bestattungsgesetz NRW
"Die Einäscherung darf nur in der Feuerbestattungsanlage eines Friedhofsträgers oder eines Übernehmers vorgenommen werden und hat in würdiger Weise zu erfolgen ...
Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK