UFO-Sekte darf nicht mit Plakaten werben

Die UFO-Sekte der sogenannten Raelianer-Bewegung muss ein von Schweizer Behörden erlassenes Plakatwerbeverbot hinnehmen. Die Sekte, die Kontakt zu Außerirdischen aufnehmen will und das Klonen von Menschen befürwortet, wird mit dem Plakatwerbeverbot auf öffentlichen Plätzen nicht in ihrer Meinungsfreiheit verletzt, urteilte am Freitag, 13.07.2012, die Große Kammer des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) (AZ: 16354/06). Ein Verstoß gegen die Europäische Menschenrechtskonvention liege nicht vor, so die Straßburger Richter.

2001 hatte die Sekte bei der Schweizer Polizei von Neuchâtel beantragt, auf öffentlichen Plätzen eine Plakatkampagne durchführen zu dürfen. Auf den Plakaten sollten Gesichter von Außerirdischen, ein fliegendes UFO sowie die Internetadresse und die Telefonnummer der Sekte zu sehen sein. Die Behörden lehnten dies jedoch wegen der drohenden Gefahr für die öffentliche Ordnung sowie aus moralischen Gründen ab.

Die Sekte befürworte das Klonen von Menschen ...

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