Stellungnahme der Artikel 29 Gruppe: Sonnige Zeiten für die Cloud?

Nach einer repräsentativen Umfrage des Branchenverbandes BITKOM im März diesen Jahres nutzt bereits jedes 4. Unternehmen in Deutschland Cloud Computing – und dass, obwohl die „Cloud“ von Datenschützer durchaus kritisch gesehen wird. Da kommt die Stellungnahme der Artikel 29 Gruppe zum Thema „Cloud Copmputing“ gerade recht…

Der schlechte Ruf der Cloud

Dass die Cloud nicht das höchste Ansehen unter Datenschützern genießt, hat sich schon des Öfteren recht deutlich gezeigt. Es begann mit einer Orientierungshilfe der Aufsichtsbehörden im Oktober letzten Jahres, bei der erstmals von der bis dahin gültigen Aussage „geht alles gar nicht“ etwas abgerückt wurde und (noch etwas unstrukturierte) Lösungsansätze für den datenschutzkonformen Einsatz geboten wurden. Dennoch erhielt die Cloud einen Big Brother Award und auch das Frauenhofer Institut bescheinigte schlechten Datenschutz.

Die Probleme bei der Cloud

Die Artikel 29 Gruppe hat nun eine Stellungnahme zum Thema Cloud Computing veröffentlicht. Darin werden vorab die größten Risiken beim Einsatz von Cloud Computing aufgezeigt, nämlich

die fehlende Kontrollmöglichkeit und die fehlende Transparenz hinsichtlich der verarbeiteten Daten.

Außerdem sind die Verantwortungsbereiche oft nicht klar definiert. Daher müssen diese klar abgesteckt und benannt werden.

Datenschutzrechtliche Anforderungen an Cloud Computing

Im Bereich des Cloud Computings dürfte es sich in den allermeisten Fällen um eine Auftragsdatenverarbeitung handeln. An diese hat die Artikel 29 Gruppe nun datenschutzrechtliche Anforderungen im Rahmen des Cloud Computing gestellt:

Compliance with basic principles

Grundsätze des Datenschutzes müssen auch im Bereich des Cloud Computing beachtet werden ...

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