AG Wiesbaden: TK-Anbieter muss Kunden auf hohe Roaming-Gebühren hinweisen

Ein Telekommunikations-Anbieter muss seine Kunden, die bei ihm eine Internet-Flatrate gebucht haben, im Zweifel auf die hohen Zusatzkosten hinweisen, die entstehen, wenn der Kunde den Dienst per Handy im Ausland nutzt (AG Wiesbaden, Urt. v. 03.07.2012 - Az.: 91 C 1526/12).

Die Klägerin, ein TK-Anbieter, begehrte die Zahlung von angefallenen Roaming-Gebühren. Die Beklagte buchte bei der Beklagten eine Internet-Flatrate für ihr Handy. Diese galt jedoch nur für das Inland. Als die Beklagte in der Türkei das Internet über ihr Handy nutzte, fielen Entgelte iHv. knapp 1.900,- EUR an. Diese forderte die Klägerin nun vor Gericht ein.

Zu Unrecht wie das AG Wiesbaden nun entschied.

Die Klägerin habe gegen vertragliche Aufklärungspflichten verstoßen und somit ihren Anspruch verwirkt ...

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