Verstoß bei Personendatenermittlung über IP

Schwere Folgen für Anwalt der ermittelnden Partei HJa - Washington. Neben der Musikindustrie tritt immer mehr auch die Pornoindustrie in rechtliche Streitigkeiten, um den illegalen Bezug ihrer Werke, und verlangt Kompensation für angeblich entstandenen Schaden. Dabei wird von den vertretenden Anwälten oft mit unsauberen Methoden vorgegangen. Aufgrund der Heikelkeit des Themas Pornografie wird oft mit Drohungen auf persönlicher Ebene gearbeitet. Das Bundesberufungsgericht des 5. Bezirks bestätigte am 12. Juli 2012 im Fall Mick Haig Productions v. Does 1-670 Sanktionen gegen den Anwalt des klagenden Pornoproduzenten. Er hatte sich trotz des ausdrücklichen Verbots der Vorinstanz die persönlichen Daten von ermittelten IP-Adressen von den ISPs aushändigen lassen. Diese hatte er zur Kontaktaufnahme mit ermittelten ISP-Kunden genutzt, um eine außergerichtliche Einigung zu erzielen. Dafür wurde er von den Anwälten der EFF, den Vertretern der 670 unbekannten Beklagten, gerügt. Auch das Gericht erkannte das unmoralische Vorgehen des Anwalts und benannte es deutlich. Folgende Sanktionen muss er nun in Kauf nehmen, bei Nichterfüllung drohen zudem $ 500 Ordnungsgeld pro Tag:
1) Stone shall serve a copy of this Order on each ISP implicated and to every person or entity with whom he communicated for any purpose in these proceedings ...
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