Änderung der Abwasserkanalisation und die Kosten

Ein Grundstückseigentümer hat die Kosten für die Änderung von Grundstücksanschlüssen nur dann zu tragen, wenn diese Maßnahmen durch ein Verhalten bedingt sind, das ihm zugerechnet werden muss.

Mit dieser Begründung hat das Verwaltungsgericht Osnabrück in dem hier vorliegenden Fall den Klagen einer Grundstückseigentümerin stattgegeben, die sich gegen die Verpflichtung zur Erstattung der Kosten für die Änderung der Anschlüsse von zwei Grundstücken an die öffentliche Kanalisation gewehrt hat. Die Stadt Osnabrück stellte im Jahre 2010 die Abwasserkanalisation auch im Bereich der Grundstücke der Klägerin vom Mischsystem auf das Trennsystem (separate Leitungen für Regenwasser und Schmutzwasser) um, änderte aufgrund dessen die Grundstücksanschlüsse und verlangte von der Klägerin, die durch diese Maßnahmen entstandenen Kosten zu erstatten. Gegen diese Forderung richten sich die Klagen vor dem Verwaltungsgericht ...

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