Ich bin für die Beschneidung von afrikanischen Mädchen und dem Regierungssprecher Seibert!

Cheskel Dovid

Es ist ein jahrhundertalter Brauch, dass diplomatisch zu agierende Regierungssprecher zumindest in ihrer Redefreiheit beschnitten werden, und so wünschte ich, dass Herr Seibert als CDU-Regierungssprecher – nicht nur was seine Redefreiheit angeht - sondern auch tatsächlich unters Messer kommt. Wie tönt es da nicht nur aus dem Regierungslager? Die Bundesregierung will/soll rasch dafür sorgen, dass religiöse Beschneidungen nicht mehr unter Strafe gestellt werden. Die aufgeregten Stimmen wenden sich gegen eine bahnbrechende Entscheidung des Landgerichts Köln, wonach medizinisch nicht indizierte Beschneidungen bei Jungen, wie sie seit Jahrhunderten oder Tausenden von Muslimen und Juden vorgenommen werden, strafbare Körperverletzungen darstellen. Zur Begründung hört man aus Regierungskreisen, eine Strafbarkeit führe zu einer Beschränkung der religiösen Freiheit und sei der Integration von Muslimen abträglich. Unser Außenminister fürchtet gar um das Ansehen der Bundesrepublik in der Welt. Der Stern berichtete darüber.

Also, ein Beschneidungsverbot verhindert ein religiöses Leben? Ohne das Stückchen Vorhaut kann man seinen Glauben nicht praktizieren? Was bedeutet es für einen Säugling oder ein Kleinkind, wenn man ihm was abschneidet? Schmerzen, Angst, Panik, nachträgliche Risiken ...

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