Drohung eines Anwalts mit Onlineveröffentlichung der Zahlungsunwilligkeit/-fähigkeit nicht strafbar

Das Kammergericht Berlin hat ein beachtliches Urteil gesprochen. Sinngemäß dürfen Anwälte nun Zahlungsschuldnern damit drohen, die Zahlungsunwilligkeit – oder Zahlungsunfähigkeit im Netz zu publizieren, um damit den Druck auf den Schuldner zu erhöhen. In einem Forderungsschreiben ließ der Anwalt die Gegenseite wissen, dass er den “Lebenssachverhalt” im Internet publizieren würde, wenn keine umgehende Zahlung erfolge. Das Kammergericht sah im Gegensatz zum Landgericht keine Nötigung in der Vorgehensweise:

„Der Revision kann der Erfolg nicht versagt werden ...

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