Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz

Wenn ich mir die verzweifelten Maßnahmen so anschaue, wie Vater Staat doch noch genügend Betreuungsplätze ab 2013 bereit stellen will, um die Rechtsansprüche der Eltern auf einen Betreuungsplatz ihrer U-3-Kinder zu gewährleisten, dann wird mir schnell klar, womit wir Anwälte uns ab dem Stichtag beschäftigen dürfen. Bislang müssen KiTas bestimmte Qualitätsstandards erfüllen, bevor sie eine Betriebserlaubnis bekommen. Insbesondere muss ausreichend qualifiziertes Personal vorhanden sein. Werden nun Kassiererinnen und Langzeitarbeitslose in einem Schnellkursus zu Erzieherinnen umetikettiert, dann werden sich die Gerichte eben nicht damit befassen müssen, ob ein Platz vorhanden ist, sondern, ob die Inanspruchnahme eines vorhandenen Betreuungsplatzes überhaupt zumutbar ist. Liebe Politiker, durch Absenkung von Qualitätsstandards liese sich ja viel Geld sparen ...Zum vollständigen Artikel

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