Rechtmäßigkeit einer Kündigung bei fehlerhafter Einschätzung einer Mangelursache

Mit Urteil vom 11.07.2012 hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass der Vermieter einer zu Wohnzwecken überlassenen Liegenschaft auch dann zum Ausspruch einer außerordentlichen Kündigung wegen Zahlungsverzuges berechtigt ist, wenn sich der Mieter über die Ursache eines Mangels, vorliegend eines Feuchtigkeitsbefalls der Mietflächen, geirrt hat. Der Bundesgerichtshof führt in den Entscheidungsgründen aus, dass der Mieter im Rahmen des § 543 Abs. 2 BGB die Nichtzahlung der Miete zu vertreten habe, wenn ihm Vorsatz oder Fahrlässigkeit zur ...

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