Finger weg von den Presseartikeln der dapd

Wer eine Internetseite betreibt, darf nicht ohne Einwilligung einer Nachrichtenagentur deren Texte auf seine Seite stellen. Dies gilt selbst dann, wenn der Seitenbetreiber die Artikel von einem Dritten bezogen und dieser zugesichert hat, die Texte könnten ohne weiteres genutzt werden. Das Amtsgericht Hamburg sprach der dapd für neun unerlaubt verwendete Artikel nun 2.700 Euro zu.

Die Nachrichtenagentur dapd nachrichten GmbH verlangte von dem Betreiber einer Internetseite für die unerlaubte Nutzung von neun Artikeln, an denen ihr die ausschließlichen Nutzungsrechte zustehen, Schadensersatz in Höhe von 300 Euro pro Text. Dabei berief sie sich bei der Bemessung der Höhe des Schadensersatzes auf die Honorarempfehlungen des Deutschen Journalisten-Verbandes.

Der Richter am Amtsgericht Hamburg folgte dem Klageantrag ...

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