Diskussion über ein Ausgehverbot von Jugendlichen

Die Diskussion über ein Ausgehverbot von Minderjährigen unter 16 Jahren ist neu entfacht. Die Bundesfamilienministerin Kristina Schröder von der CDU plant offenbar den Jugendschutz stärker zu regulieren und insbesondere schärfere Regeln für öffentliche Veranstaltungen mit Alkoholausschank vorsehen.

Demnach sollen Minderjährige unter 16 Jahren ab 20 Uhr nicht mehr auf solche Veranstaltungen gehen dürfen bzw. müssten solche dann verlassen. Mit diesem Ausgehverbot sollen vor allem auch das „Komasaufen“ und der Alkoholkonsum von Jugendlichen stärker verhindert werden. Ein solches Verbot gilt bereits bei Diskotheken.

In der Politik stößt eine solche Regelung jedoch weitestgehend auf Ablehnung, da es einigen Politikern nach den Zweck verfehle. Die FDP werde daher solch einem Gesetz nicht zustimmen.

( Quelle: n-tv, 9.07.2012 )

Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt & Strafverteidiger Dr. Böttner, Anwaltskanzlei aus Hamburg und Neumünster. Weitere Gerichtsentscheidungen und allgemeine Informationen zum Strafrecht und der Strafverteidigung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage.

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